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ALFA-Forum
Hier finden Sie alte und aktuelle Ausgaben der durch den Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung (BVAG) publizierten Fachzeitschrift ALFA-Forum (1985-1997 Alfa-Rundbrief). Mitglieder des BVAG erhalten die aktuellen Ausgaben der zwei Mal jährlich erscheinenden Fachzeitschrift kostenlos und haben digitalen Zugriff auf alte Ausgaben.
ALFA-Forum 107 (2025)
Mit der 107. Ausgabe des ALFA-Forums haben wir den Schwerpunkt auf ein Thema gelegt, das man schwerlich in einem Heft vollumfänglich behandeln kann. Umso mehr freut uns, dass eine sehr vielseitige, perspektivenreiche Ausgabe zum Thema „Digitale Grundbildung und digital grundbilden“ entstanden ist. Das Begriffspaar stellt heraus, dass der Umgang mit der digitalen Welt einer spezifischen Grundbildung bedarf und dass man in einer digitalen Umgebung Grundbildung vermitteln kann. „Digitale Grundbildung“ macht das Digitale zum Gegenstand des Grundbildungsangebots: Wie nutze ich digitale Geräte? Wie recherchiere und bewerte ich Inhalte? Wie kommuniziere ich digital? Wie darf ich Inhalte aus dem Internet weiterverwenden? Wie schütze ich mich vor Betrug? Wie löse ich technische Probleme? Im Sinne des Literacy-Begriffes geht es dabei immer um eine erfolgreiche Teilhabe in der Gesellschaft für den einzelnen Menschen. „Digital grundbilden“ fragt nach den Medien, die im Lese- und Schreibkurs beziehungsweise im Grundbildungsangebot genutzt werden: Wird dort eher mit Flipchart, Stift und Papier gelernt, oder auch mithilfe von Smartboard, Smartphone und Computer? Zu beiden Aspekten finden Sie in diesem ALFA-Forum lesenswerte Beiträge und viele Anregungen für Ihre Arbeit. Sie finden in dieser Ausgabe Erfahrungsberichte aus der Praxis zu unserem Schwerpunktthema aus Grundbildungskursen (Pohl, Weber, Eisenmeier), aus der Selbsthilfegruppe Oldenburg, von Lernbotschafter Danny Capek und den Lernbotschafterinnen Ute Holschumacher und Martina Rubbel. Außerdem finden Sie einen Orientierungsrahmen zum Einsatz digitaler Medien (Langer/Koppel) in dieser Ausgabe. In den weiteren Beiträgen werden Erfahrungen und Ergebnisse aus Projekten der AlphaDekade geteilt: Sie erfahren etwas über die Produktdatenbank Alphabetisierung und Grundbildung (Winkens), über Erfahrungen mit digitaler Grundbildung in Betrieben (Frey), über die Lernplattform Alpha Element{+} (Graf) und spielerisches Lernen mit Serious Games (Crocco et al.). Sie erwartet außerdem ein Bericht zum Fachtag Smarter Lernen, der im November in Stuttgart stattgefunden hat (Podlech/Becker). Aber auch Beiträge außerhalb unseres Themenschwerpunkts möchten wir Ihnen ans Herz legen: Jana Arbeiter stellt Ergebnisse des DRAG- Projekts zum Tätigkeitsfeld von Lehrkräften in der Alphabetisierung und Grundbildung vor und Adrian Eppel berichtet von einem Vernetzungstreffen für Lernerzeitungen, das im Oktober in Leipzig stattgefunden hat. Als Gesicht der Grundbildung stellen wir Ihnen Michael Nanz, Geschäftsführer der Technischen Akademie Schwäbisch Gmünd e.V., Leiter der Fachstelle für Grundbildung und Alphabetisierung Baden-Württemberg und Mitglied der Nationalen Weiterbildungsstrategie der Bundesregierung, vor. Wir wünschen Ihnen interessante Anregungen und eine informative Lektüre!
ALFA-Forum 108 (2025)
Mit der 108. Ausgabe des ALFA-Forums rücken wir einen Schwerpunkt in den Mittelpunkt, der die Grundbildungspraxis unmittelbar betrifft: „Wie lernt man eigentlich? Impulse für die Grundbildungspraxis“. Im Zentrum steht die Frage, wie Lernprozesse bei gering literalisierten Erwachsenen gut gelingen können – aus Sicht von Lernenden, Selbsthilfegruppen, Lernbotschafter:innen und Fachkräften. Die Beiträge laden dazu ein, Lernen als biografisch geprägt und zugleich gestaltbar zu verstehen, und geben vielfältige Anregungen für Kurse, Beratung und Bildungsarbeit. Den Auftakt macht die Rubrik „Standpunkte“ mit Stimmen der ABC-Selbsthilfegruppe Oldenburg. Lernende berichten, was ihnen beim Lesen- und Schreibenlernen hilft, welche Lernumgebungen sie brauchen und wie Alltagsmedien – digital wie analog – dabei unterstützen. Deutlich wird: Motivation, Ruhe, passende Materialien und gegenseitige Stärkung sind zentrale Gelingensbedingungen. Im Themenschwerpunkt folgen vertiefende Beiträge zu unterschiedlichen Zugängen: von „Lernen lernen“ und Selbstwirksamkeit als Schlüssel in Grundbildungskursen über Impulse aus der Integrativen Lerntherapie bis hin zu politischen Lernräumen. Ein Beitrag zeigt, wie Lernausflüge etwa in Bibliotheken oder kulturelle Orte Sinne aktivieren, Teilhabe fördern und komplexe Themen in einfacher Sprache zugänglich machen können. Auch „Didaktik und Methodik“ bleibt nah an der Praxis: Vorgestellt wird unter anderem, wie Bilderbücher im niedrigschwelligen Sprachunterricht eingesetzt werden können – mit konkreten Bausteinen, die Erzählen, Schreiben und gemeinsames Bildverstehen verbinden. Außerhalb des Schwerpunktes finden sich Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Projekte: Berichte zum Weltalphabetisierungstag 2025 in Sachsen, zu den „vhs-Lerntreffs im Quartier“ sowie ein Beitrag zur gemeinsamen Literalisierung von Teilnehmenden mit Deutsch als Erst- und Zweitsprache. Ergänzend wird ein integratives Beratungs- und Qualifizierungskonzept zur Professionalisierung von Lehrenden und Programmplanenden vorgestellt. Als „Gesicht der Grundbildung“ lernen Sie Prof. Dr. Cordula Löffler kennen. Im Interview spricht sie über Professionalisierung, verlässliche Strukturen und warum es dauerhaft stabile Grundbildungszentren mit qualifiziertem Personal braucht. Abgerundet wird das Heft durch Verbandsnachrichten, Rückblicke und Hinweise auf neue Materialien. Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre mit vielen Ideen für Lernbegleitung, Kursgestaltung und professionelle Grundbildungsarbeit!
ALFA-Forum 109
Nr. 109 des ALFA-Forums gibt einen Überblick über den BMBFSFJ-Förderschwerpunkt „Grundbildungspfade“. Sie lernen die zehn aktuell geförderten Verbundprojekte kennen und erfahren, wie das „Kompetenzzentrum GrundbildungsPFADE“ arbeitet und welche Angebote bereits entstanden sind, die auch außerhalb des Förderschwerpunkts genutzt werden können. Was ist ein „Grundbildungspfad“? Der Begriff ist abstrakt und er ruft gleichzeitig bildliche Vorstellungen wach. Grundbildungspfade ermöglichen Menschen mit Grundbildungsbedarf auf einem angestrebten Lernweg erfolgreich voranzukommen. Sie vernetzen wichtige Akteure miteinander und lotsen Menschen mit Lernbedarf in passende Angebote oder bauen Hilfs- und Begleitangebote aus. Die vom BMBFSFJ geförderten Projekte leisten Aufbauarbeit für nachhaltige Strukturen in den jeweiligen Regionen basierend auf Kooperation und Vernetzung. Sie verknüpfen Angebote und Akteure und nehmen sich bedarfsorientiert bestimmte Zielgruppen vor. In den Projekten arbeiten z.B. Grundbildungsanbieter mit Handwerksbetrieben und Kitas, mit Jobcentern und Integrationskursanbietern, mit Akteuren der Pflegehilfe oder des Schulabschlussbereichs zusammen. Die Rubrik „Standpunkte von Selbsthilfegruppen, Lernbotschafterinnen und Lernbotschaftern und Lernenden…“ unterstreicht den Bedarf aus Sicht der Zielgruppe. Lernende berichten, dass sie Angebote teils sehr spät kennengelernt und unterschiedliche Kenntnisse über Ansprechpersonen und Kontaktstellen haben. All dies haben die Grundbildungspfade-Projekte im Blick. Neben Beiträgen aus dem Kompetenzzentrum GrundbildungPFADE und einem Projektüberblick stellen einzelne Projekte ihre Arbeit näher vor. Ein Beitrag der Bundesagentur für Arbeit (BA) gibt zudem Einblicke in das Engagement der BA und die Zusammenarbeit mit Grundbildungsakteuren. In unserer neuen Rubrik „Programmplanung zum Nachmachen“ finden Sie das Format „Einfach erklärt: Die digitale Welt“ der VHS Bielefeld. In den offenen Beiträgen bekommen Sie außerdem Einblicke in die Basisbildungsqualifizierung in Rheinland-Pfalz und Grundbildung in der Nationalen Weiterbildungsstrategie. Als "Gesicht der Grundbildung" stellen wir Ihnen Prof. Dr. Josef Schrader vor und auch in der Rubrik "Aus dem Verband" erwarten Sie lesenswerte Neuigkeiten sowie ein Rückblick auf das Projekt ALFA-Mobil. Materialtipps und Hinweise für Ihre praktische Arbeit in Alphabetisierung und Grundbildung finden sich an vielen Stellen. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und viele Impulse für Ihre Arbeit!
ALFA-Forum 105 (2024)
Liebe Leserinnen und Leser, warum kommt niemand? Dieser Frage begegnet man immer wieder. Mit Aufwand und Herzblut werden Kurse geplant und beworben; doch nur wenige Menschen nehmen das Angebot an. Woran liegt das? Der Schwerpunkt „Teilnahme an Grundbildungsangeboten: Was fördert? Was hemmt?“ thematisiert Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen, die im Rahmen der AlphaDekade gewonnen wurden. Das ALFA-Forum führt mit Beiträgen von MOVE (Stiftung Lesen), DiAnA (Universität Münster) und DRAG (Universität zu Köln/LMU München) drei Forschungsprojekte zusammen, die in den Blick genommen haben, warum Menschen nicht an Grundbildungskursen teilnehmen oder das Lernen in der Bildungseinrichtung wieder abbrechen. Die dargestellten Gründe für eine Nicht-Teilnahme oder einen Abbruch („drop-out“) sind differenziert. Um im Grundbildungsbereich mehr Menschen anzusprechen, ist Werbung deshalb nicht ausreichend. Die Beiträge geben einige Anregungen für die praktische Arbeit. Theresa Korte berichtet außerdem aus den Hamburger „Neu Start“-Projekten, die gute Erfahrungen mit aufsuchender Grundbildungsarbeit machen und ihre Angebote an individuellen Bedürfnissen ausrichten. Alle Beiträge zeigen: Es führt kein Weg daran vorbei, sich mit der Lebenswelt von (möglichen) Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu befassen und dabei manches alltägliche Denken und Handeln zu hinterfragen. Dazu sei auch die Lektüre des Magazins „weiter bilden“ 4/2022, herausgegeben vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE), zum Thema „Lebensweltorientierung“ empfohlen. Schließlich kann auch hinterfragt werden, wer überhaupt darüber befindet, dass die Kursangebote wichtig für bestimmte Menschen sind. „Woher wollen Menschen wissen, dass ich nicht genug lesen und schreiben kann? Woher wollen Menschen wissen, dass ich unglücklich bin? Schlüpf doch mal in meine Rolle“, schreibt uns eine Teilnehmerin. Auch in den weiteren Beiträgen finden Sie wertvolle Anregungen für die praktische Arbeit: zu Poesie im Grundbildungskurs (Wintzen), zur Konzeption arbeitsorientierter Grundbildung (Stops), zur Alphabetisierung mit Handlungsorientierung (Kroemer), zur Möglichkeit internationaler Reisen mit Erasmus+ (Bade, Capriz) und zu Material für die Eingangsberatung (Gyger, Lüthi, Scherrer, Schmid). Abgerundet werden die Beiträge mit einem Rückblick auf die ersten 10 von 20 Jahren ALFA-Mobil; ein Rückblick auf das zweite Jahrzehnt erwartet Sie in der Winterausgabe. Viel Freude beim Lesen!
ALFA Forum 106 (2024)
Liebe Leserinnen und Leser, was verstehen Sie unter „Verweisberatung“? Wir denken in diesem ALFA-Forum in zwei Richtungen, die auch in den Beiträgen sichtbar werden. Zum einen meint Verweisberatung die Beratung, die Menschen unterstützt, passende Lernangebote in der Grundbildung zu finden, zum Beispiel am ALFA-Telefon und ALFA-Mobil, in der Weiterbildungsberatung oder in anderen Beratungsstellen. Zum anderen meint Verweisberatung, Menschen im Grundbildungskurs weiterzuhelfen, die Fragen oder Problemen in anderen Lebensbereichen gegenüberstehen. Jede Woche werden im Kurs Fragen zu ganz verschiedenen Themen gestellt. Keine Frage ist unpassend; denn Lese- und Schreibfähigkeiten brauche ich für fast jede Suche nach Antworten. Wie gehe ich damit um? Manche Fragen beantworte ich oder ich zeige, wie man vorgehen kann, indem wir gemeinsam recherchieren. Zum Teil spreche ich mit Einzelnen in der Pause, manchmal versende ich Infos nachmittags; oft wird die Frage zum Unterrichtsgegenstand für alle oder es findet eine informelle Beratung zwischen den Teilnehmenden statt. Dabei gibt es Grenzen, zum Beispiel die zur Verfügung stehende Zeit und das nötige Wissen. An wen kann ich dann verweisen? Für diese „Verweisberatung“ hilft es mir, wenn ich lokal gut vernetzt bin und einen Überblick über Beratungsangebote habe. Für das ALFA-Forum haben wir einige bundesweite Institutionen und Hilfetelefone recherchiert. Zunächst aber lesen Sie zum Einstieg von praktischen Erfahrungen aus Hamburg: Leila Robel und Birgit Puck berichten aus der Weiterbildungsberatung von Arbeit und Leben DGB/VHS Hamburg e.V. und Michelle Celine Bunschoten gibt einen Überblick über die Verweisberatung im Projekt „Neu Start Arbeit“. Es erscheint außerdem der zweite Teil des Rückblicks auf 20 Jahre Öffentlichkeitsarbeit und Beratung mit dem ALFA-Mobil von Peter Hubertus und Daniel Weber. In der Rubrik „Didaktik und Methodik“ stellt Alexis Feldmeier García die Sonoritätsmethode vor: Hier finden Sie sowohl theoretischen Hintergrund als auch Praxis-Tipps. Ich habe die Idee, die Silbenstruktur mithilfe einer Hand unter dem Kinn zu verdeutlichen, direkt mit in den Kurs genommen. In den offenen Beiträgen lesen Sie zum Jubiläum der Selbsthilfegruppe Wortblind, die Würdigung zum 40. Jubiläum des BVAG in diesem Jahr, einen Beitrag über Leichte und Einfache Sprache im Journalismus, eine Rezension zum wbv-Sammelband „Neue Wege und Begegnungen in der Grundbildung und der Grundbildungsforschung“ sowie einen Text über die Rendsburger Ausstellung „Entstehung des Alphabets“. Gesicht der Grundbildung ist Lotte Ludvikova, Geschäftsleiterin des AOB e.V. in Berlin, der die Grundbildungsarbeit systematisch mit Beratung zusammendenkt. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre!
ALFA-Forum Nr. 94 (2018)
Wer zum ersten Mal Lesen und Schreiben für Erwachsene unterrichtet, steht vor der Frage, welches Material er oder sie verwenden kann und will. In den vergangenen Jahren wird die Auswahl erfreulicherweise immer größer - dafür aber auch unübersichtlicher. Mit dieser Ausgabe des ALFA-Forums zum Schwerpunktthema "Unterrichtsmaterial in der Alphabetisierung" sprechen wir besonders die Kursleiterin und Kursleiter an. Inhalte sind unter anderem Praxis-Tipps zum Unterricht, eine 15-seitige Übersicht über Materialien und eine Kopiervorlage für einen Lese-Adventskalender. In der Rubrik „Aus dem Verband“ erfahren Sie mehr von der Aktion „Bildung genießen – Kunst verschenken“, mit der der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung Kursteilnehmende bei der Finanzierung ihres Kurses unterstützt.
ALFA-Forum Nr. 101 (2022)
Dieses ALFA-Forum beschäftigt sich mit dem Thema "Kreativ und spielerisch lernen". In den Beiträgen und der Übersicht "Kreativ und spielerisch lernen: Austausch und Inspiration" finden Sie Anregungen und Praxistipps.
Alfa-Rundbrief Nr. 11 (1989)
Kreatives Schreiben Vergriffen! Ist nur als Kopie verfügbar! Beiträge zum Schwerpunktthema - Stock-Snel, Annette: Reihum-Geschichten: Ein Verfahren des gemeinsamen kreativen Schreibens. - Gürtler, Brigitte und Stenzel, Roswitha: Schreibspiele aus der Praxis zweier Münchner Kursleiterinnen. - Stock-Snel, Annette: Erwachsene Analphabeten oder Spaß am Schreiben? Auf dem “Schreck- und Schreibwochenende” wurden Texte geschrieben, gedruckt, gelesen. - Romberg, Susanne: Protokoll eines Schreibprozesses: Wieso der “rote Faden” beim Schreiben verloren gehen kann. - Drecoll, Frank: “Der Roman meines Lebens”. Ein ausführlicher Weg, um in der Gruppe zu Schreibthemen zu gelangen. - Hubertus, Peter: Straßenfest in Alphaberg. Ein Planspiel für Teilnehmer in Alphabetisierungskursen. Allgemeine Beiträge - Kewitz, Vera: Frauen und das Alphabet. - Brügelmann, Hans: Wer ist Analphabet? Teil II: eine britische Perspektive. - Biskoping, Monika: Education Europe 92/92, 28. März - 1. April 1989. Paris Ecole Normale des Hauts de Seine. - Moll, Rolf: Kürzungen und Totalstreichungen zum Weltalphabetisierungsjahr in Hamburg. - Schöber, Gerald: Politiker antworten auf Resolutionstext. - und andere Beiträge Mitglieder des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. erhalten auf diesen Artikel 20% Rabatt.
Alfa-Rundbrief Nr. 32 (1996)
Heterogene Gruppen - Offener Unterricht - Differenzierende Materialien - Autonomes Lernen Beiträge zum Schwerpunktthema - Brügelmann, Hans: Strukturen im offenen Unterricht. - Wäbs, Herma: Alphabetisierung in deutscher Sprache für multinationale Lerngruppen in der Arbeitsgemeinschaft Karolinenviertel. - Maurer-Kartal, Anette: Vom Spagat zum Salat. Gemeinsames Lernen mit unterschiedlichen Arbeitsangeboten. - Nicht alle sind gleich. Fragen und Antworten rund um den Unterricht. - Förderung von Teilfunktionen im Lese-/Schreibprozeß. Allgemeine Beiträge - Hüttis-Graff, Petra: Analphabetismus schon in der Grundschule vorbeugen? Ein Bericht vom Hamburger Modellversuch. - Zagan, Diny: Analphabetismus - eine journalistische Recherche. - Hubertus, Peter: Großschreibung oder: Die Liebe ist schön. [Praxis-Tipp] - Peek, Rainer: Zum Leseverständnis der erwachsenen Wohnbevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland. Erste Ergebnisse der deutschen Teilstudie zur “ International Adult Literacy Survey”. - Hubertus, Peter: Alphabetisierungskurse an Volkshochschulen: Kursgebühren und Honorare. - Genuneit, Jürgen: “Gemeinschaftsgefühl” statt Homogenität. Alphabetisierungsunterricht in einem englischen Dorf Ende des 18. Jahrhunderts. - von der Haar, Monika: “Haben sie heute schon Ihren Lieblingsbuchstaben gegessen?” Eine Rückschau auf Aktionen der VHS Georgsmarienhütte. - und andere Beiträge Editorial Liebe Leserinnen und Leser! Viele Kursleitende in Alphabetisierungskursen geben die Heterogenität ihrer Lerngruppen als größte Schwierigkeit und größtes Problem an, das sie im Unterricht zu bewältigen haben. Verwunderlich ist dabei, daß es nur wenige Publikationen zu diesem Problembereich, speziell in der Alphabetisierung, gibt. Wer sich dem Thema nähert, stellt schnell fest, daß die Gründe für die Unterschiedlichkeit der Lernenden und des Lernens sehr vielfältig sind. Bereits beim ersten Überblicken der Teilnehmerliste lassen sich Unterschiede in der Zusammensetzung der Gruppe nach Alter, Geschlecht und evtl. Nationalität feststellen. Schulische und außerschulische Lernerfahrungen, die Konzentrationsfähigkeit, das Lerntempo, individuelle Interessen und Motivationen, das Selbstwertgefühl und die Kontaktfreude der Lernenden, um nur einige Faktoren herauszugreifen, können sich positiv wie negativ auf die Zusammenarbeit der Gruppe und die Fortschritte im Lernen auswirken. Neben unterschiedlichen Lernstilen und dem Sozialverhalten der Lernenden sind für jede Kursleiterin und jeden Kursleiter die Feststellung der Unterschiede in den Vorkenntnissen der Lernenden von Wichtigkeit, um einen erfolgreichen Lernprozeß in die Wege zu leiten. Erinnert sei hierbei an Stufen- und Phasenmodelle der (Recht-) Schreibentwicklung (Beispiel in „Alfa-Rundbrief“ Nr. 8/1988), die den Kursleitenden helfen, den unterschiedlichen Entwicklungsstand ihrer Lernenden festzustellen. Hilfreich kann auch die auf Seite 21 dieses Heftes abgedruckte Übersicht über die Förderung von Teilfunktionen im Lese- und Schreiblernprozeß sein. Die 1988 veröffentlichte Tabelle führt vielleicht nicht alle heute zur Verfügung stehenden Lernmaterialien und Medien auf. So fehlt beispielsweise die Arbeit mit dem Computer in den verschiedenen Förderbereichen. Die Übersicht zeigt aber viele Möglichkeiten auf, evtl. vorhandene Defizite in den Teilfunktionen mit entsprechenden Lernmaterialien zu bearbeiten. Man begegnet der Heterogenität der Lerngruppen mit mehr Offenheit des Unterrichts, mehr Differenzierung und durch die Förderung autonomen Lernens. Die Autorinnen und der Autor zum Schwerpunktthema – Hans Brügelmann, Herma Wäbs und Annette Maurer-Kartal – beschreiben Ansätze und Wege in diese Richtung. Wir haben auch eine Reihe von Kursleitenden um Kommentare und Hinweise gebeten, uns Antworten auf typische Lernsituationen und Geschehnisse rund um den Unterricht zu geben, die Aspekte vorhandener Heterogenität in den Lerngruppen durchblicken lassen. Die Frage ist nicht: Wie forme ich „meine“ Lernenden zu einer homogenen Lerngruppe, sondern: Wie entwickle ich Materialien und Formen des Unterrichts, um diesem latenten Zustand der Heterogenität gerecht zu werden. Heterogenität wird somit weniger als Erschwernis, sondern als Chance begriffen, einen interessanten und vielseitigen Unterricht in Kooperation mit den Lernenden mit ihrer ganzen Unterschiedlichkeit zu planen und durchzuführen. Bernd Frohn Mitglieder des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. erhalten auf diesen Artikel 20% Rabatt.
ALFA-FORUM Nr. 48 (2001)
Multikulturelle und psychosoziale Aspekte in der AlphabetisierungVergriffen! Ist nur als Kopie verfügbar! Beiträge zum Schwerpunktthema - Jokisch, Sabine: „Sozio-kulturelle Dimension der Alphabetisierung. Türkische Frauen auf dem Weg in die Selbstbestimmtheit". - Zediqian, Sobeir: „Die afghanischen Bürger und die deutsche Sprache". - Astvazatrjan, Melanja: „Die Alphabetisierung in Deutsch als Fremdsprache nach dem Erwerb der armenischen Schrift". - Ritter, Monika: „Alphabetisierung für MigrantInnen in Wien. Der Alphabetisierungs-Lehrgang Ottakring". - Szablewski-Çavus, Petra: „Deutsch lernen, Schreiben lernen. Alphabetisierung mit MigrantInnen". - Boulanger, Daniela: "Alphabetisierung nach Paulo Freire"- Hilmer, Johannes: "Alphabetisierung mit AusländerInnen und Deutschen: Geschichten erfinden" Allgemeine Beiträge - Steuten, Ulrich: „Die Macht der Schrift. Unterrichtsexkursionen mit Analphabeten in eine Ausstellung über Medien und ihre Wirkung". - Schleyerbach, Tanja: „Schraip doch mahl! Aktionsprogramm zum 10-jährigen Jubiläum ‘Leicht zu lesen’ in der Stadtbibliothek Reutlingen". - Leuze, Jasmin: „Demo mit nackter Poesie. Bodypaint-Aktion zum Thema Analphabetismus in der Reutlinger Stadtbibliothek". - Bijerch, Charlotte und Klassen, Inge: „‘Fremd ist der Fremde nur in der Fremde’. Bericht von der Fachtagung ‘Alphabetisierung und Sprachenlernen’ in Bad Boll". - Hartmann, Rainer: „UNESCO-Preis an den Bundesverband Alphabetisierung e.V. Feier führte Partner aus Weiterbildung, Wirtschaft, Verbänden und Ministerien.Editorial Liebe Leserinnen und Leser! Multikulturelle Alphabetisierung steht für kulturelle Vielfalt, für das Erkennen und Erleben von kulturellen Inhalten, für die Bedeutung von Kultur im Lernprozess und für einen Weg zur kulturellen Integration. Die Arbeit mit multinationalen und damit multikulturellen Gruppen lässt eine Vielzahl von Fragen, Hemmnissen, Verunsicherungen aber auch Bereicherungen entstehen, die eine spezifische Lernatmosphäre schaffen. Im Kontext des Schwerpunktthemas des vorliegenden Hefts hat sich neben didaktischen und allgemeinen Fragestellungen ein starkes Interesse für Kulturen und Nationen aus der islamischen Welt herauskristallisiert – neben der Gewissheit, dass multikulturelle Alphabetisierung durchaus und unbedingt auch bezogen ist auf jedwede Alphabetisierung fremdsprachiger/anderssprachiger Lerner. Es ist das Fremde, das den Begriff „Multi-Kultur” umgibt. Doch was bedeutet Fremdsein, Fremdheit im Kontext multikultureller Alphabetisierung? Fremdartigkeit, ein Gefühl des Fremden, bezieht sich sicherlich auf all jene, die in den Lernprozess involviert sind: MigrantInnen, die in Alphabetisierungskursen Lernende werden und KursleiterInnen, die mit den Menschen anderer Nationen zusammen kommen. Fremd(artig) sind Werte und Normen, soziokulturelle Unterschiede, die den Lernprozess implizit und explizit beeinflussen. Sabine Jokisch, Turkologin und Pädagogin, vermittelt in ihrem Beitrag unter Einbeziehen der praktischen Komponente exemplarisch einen Einblick in jene Spezifika, die die türkische Kultur, die Lebenswelt vieler türkischer Frauen in der Türkei bestimmen und Auswirkungen haben auf das Lernen in der Migration (Seite 7 - 11). Mit der Wechselbeziehung Fremder, fremder Kulturen im gegenseitigen Verstehen, insbesondere mit der Wechselbeziehung von Afghanen und Deutschen, beschäftigt sich in einem Beitrag Sobeir Zediqian, Vorstandsmitglied des Afghanistan Hilfs- und Entwicklungsdienstes Hamburg. Er betont die Notwendigkeit des gegenseitigen Lernens, Aufeinanderzugehens im schwierigen Prozess der Annäherung (Seite 12 f.). Multikulturelle Alphabetisierung im Fokus des Fremdartigen, auf dem Hintergrund sprachlicher Besonderheiten und mit Blick auf die Schriftzeichen des Armenischen, Deutschen und Russischen sieht Melanja Astvazatrjan. Die Leiterin des Lehrstuhls für Pädagogik und Fremdsprachendidaktik an der Linguistischen Fakultät in Jerewan macht in ihrem Beitrag aufmerksam auf die Relevanz graphemischer und phonemischer Unterschiede von Sprachen (Seite 14 - 16). Eine Zusammenschau wichtiger Aspekte der Alphabetisierung von MigrantInnen, mit besonderer Berücksichtigung eines (zeitweiligen) Verzichts von Schriftlichkeit und damit der Möglichkeit ein denkbares Hemmnis im gegenseitigen, von graphemischer Fremdheit bestimmten Lernprozess aus dem Weg zu räumen, bietet Monika Ritter, Leiterin des Alphabetisierungs-Lehrgangs an der VHS Ottakring (Seite 17 - 20). Umfassende Informationen zur Alphabetisierung multinationaler Gruppen vermittelt in ihrem Beitrag Petra Szablewski-Çavus, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Sprachverbands Deutsch. Detailliert stellt sie mit besonderer Beachtung der kommunikativen Komponente und der Faktoren funktionaler und primärer Alphabetisierung von MigrantInnen die verschiedenen Dimensionen der Alphabetisierung und ihre notwendige Einbettung in öffentliche Institutionen vor (Seite 21 - 25). Fremdsein in einer neuen anderen Lebenswelt und damit auch Lernwelt impliziert neue Lernmodelle, verlangt nach neuen bzw. andersartigen Wegen in der Alphabetisierung. Eine Möglichkeit stellt Daniela Boulanger, Kursleiterin in Freiburg, vor. Sie beschreibt eine Methode nach Paolo Freire, die sich ihrer Ansicht nach gut für die Arbeit in multikulturellen Gruppen eignet (Seite 26 - 29). Den Blick auf gruppendynamische Prozesse in multikulturellen Kursen lenkt Johannes Hilmer, Kursleiter an der VHS Herne. Ihm gelingt es mit der didaktischen Methode des gemeinsamen Erfindens von Geschichten, die Grenzen der Fremdheit in multikulturellen Gruppen aufzulösen und gegenseitige Toleranz praktisch zu üben (Seite 30). Der Themenschwerpunkt dieses Alfa-Forums ist allgemein auf großes Interesse gestoßen. Leider konnten aber in die vorliegende Ausgabe nicht alle Beiträge aufgenommen werden und so wird auch im folgenden Alfa-Forum diese Thematik Schwerpunkt bleiben. Vorgestellt wird dort unter anderem eine in der Alphabetisierung mulitkultureller Gruppen neuartige Herangehensweise aus dem Bereich der Phonetik. Hingewiesen sei zum Schluss auf einen Bericht von Charlotte Bijerch und Inge Klassen, der ebenfalls das Schwerpunktthema berührt: Die Autorinnen informieren unter dem Titel „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde” (Seite 36 f. über die Fachtagung in Bad Boll im November 2001. Eine anregende Lektüre wünscht Sabine Jokisch Mitglieder des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. erhalten auf diesen Artikel 20% Rabatt.
ALFA-FORUM Nr. 76 (2011)
Schwerpunktthema: Leseförderung; Liebe Leserinnen und Leser,BuchMenschen nennt die Malerin Heide DUWE die von ihr portraitierten Personen, die Sie auf der Titelseite und in zwei weiteren Illustrationen dieses Heftes finden –und als BuchMenschen würden sich sicher auch die meisten von uns bezeichnen. Wie großartig ist es, durch Lesen in andere Welten einzutauchen, Neues zu erfahren, in Lektüre zu versinken. Und wie gerne würden wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Alphabetisierungskursen diese Erfahrung auch ermöglichen. Wege dahin wollen wir mit dem Themenschwerpunkt Leseförderung in diesem Heft aufzeigen. Und es beginnt gleich mit einem Mutmacher: Achim SCHOLZ hat seine Oldenburger Teilnehmerinnen und Teilnehmer animiert, über ihre Lese-Erlebnisse zu berichten, und auch direkt festgehalten, wie er sie darin unterstützt, ihre Erzählungen schriftlich zu fixieren und somit eigenes Lesematerial herzustellen.Auch wenn Leseförderung letztendlich zum stillen Lesen und Verstehen von Texten führen soll, so spielen doch Vorlesen und Lautlesen im Unterricht eine nicht zu unterschätzende Rolle, wie die Beiträge von Jürgen BELGRAD/ Ralf SCHÜNEMANN/ Barbara SCHUPP, Afra STURM und Carola RIECKMANN zeigen.Gezielte Förderung der Lesekompetenz wird durch eine zuverlässige Diagnostik unterstützt. Axel BACKHAUS hat dazu für den Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. ein Aufgabenset entwickelt.Nadine ENGEL legt dar, in welchen Schritten im Oldenburger A.B.C.-Projekt auf der Grundlage der Direkten Instruktion Leseförderung betrieben wird.In seiner Dissertation hat Alexis FELDMEIER Aspekte des Lesenlernens in Kursen für Deutsch als Zweitsprache untersucht und die wichtigsten Ergebnisse fürs ALFA-FORUM zusammengefasst.Mit dem Stellenwert leichter Texte und der Frage, was Texte denn überhaupt leicht lesbar macht, beschäftigen sich die Beiträge von Sven NICKEL, Annette FLEGEL und Susanne WEIS.Andreas BRINKMANN und Tim TJETTMERS berichten über die Entwicklung neuer Lesehefte im Rahmen der a3-Materialien.Sven NICKEL führt aus, welchen besonderen Beitrag eigene Texte von Teilnehmer/innen zur Leseförderung leisten können.Den Kreis schließt Kathleen BLESSMANN, indem sie verschiedene Settings für das Lesen in Alphabetisierungskursen schildert – auf dem Weg zum Leseglück.Wir bedanken uns herzlich bei allen Autorinnen und Autoren sowie bei der Malerin Heide DUWE für ihre Mitarbeit und Unterstützung und wünschen Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, eine anregungsreiche Lektüre. Inhaltsverzeichnis hier
ALFA-FORUM Nr. 82 (2013)
Schwerpunktthema: Gesund leben - Gesund bleiben - Gesund werden Liebe Leserinnen und Leser, funktionaler Analphabetismus ist kein Phänomen, das ausschließlich aus bildungspolitischer Perspektive relevant ist. Geringe Lese- und Schreibkompetenzen reduzieren die Teilhabemöglichkeiten in politischer und kultureller Hinsicht. Insbesondere in der Arbeitswelt haben funktionale Analphabeten eingeschränkte Chancen und verfügen über ein eher niedriges Einkommen. Geringe Grundbildung führt aber nicht nur zu individuellen Einschränkungen, sondern hat negative gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Folgen. Auch wenn Alphabetisierung in den für Bildung zuständigen Ministerien verortet ist: Es handelt sich um eine Herausforderung, die als ressortübergreifende Querschnittsaufgabe begriffen werden muss: Ob Arbeit oder Wirtschaft, Jugend oder Familie, Soziales oder Gesundheit – in jedem Themenfeld können Alphabetisierung und Grundbildung unter spezifischen Blickwinkeln betrachtet werden. In Hinblick auf die jeweiligen Ausrichtungen lassen sich unschwer individuelle Benachteiligungen, eine gesellschaftliche Problematik, aber auch Handlungsperspektiven erkennen. Diese Ausgabe des Alfa-Forum befasst sich mit dem Thema „Gesundheit“. Klaus Hurrelmann stellt den Zusammenhang von Bildung, Gesundheit und Schulleistung dar. Er beschreibt, wie Kinder und Eltern gefördert werden können, aufgrund des „Präventionsdilemmas“ jedoch sozial benachteiligte und bildungsferne Eltern häufig nicht erreicht werden. Marion Döbert zeigt auf, wie sich die Bildungsbenachteiligung funktionaler Analphabeten durch eine gesundheitsbelastende berufliche Tätigkeit, Angst vor sozialer Stigmatisierung oder schwierige Wohn- und Lebensumstände zu einer multikausalen Mehrfachbelastung ausweitet, die wiederum negative gesundheitliche Auswirkungen zur Folge hat. Markus Anders skizziert ein Kommunikationskonzept für Gesundheitsinformationen zur Krebsfrüherkennung, das sich an lese- und schreibschwache Erwachsene richtet. Dieses setzt u.a. auf Öffentlichkeitsarbeit, leicht lesbare Texte und persönliche Beratung. Anna Meise berichtet über Erfahrungen mit einer Unterrichtseinheit zum Thema „Schlafstörungen“. Dabei wird deutlich, dass viele ihrer Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer wegen anstehender Termine in Ämtern oder vor einem Elternabend Stress empfinden oder wegen fehlender beruflicher Perspektiven vor lauter Sorgen nicht zur Ruhe kommen. In den Grundbildungskursen der Kärntner Volkshochschulen werden immer wieder Themen wie gesunde Ernährung oder Work-Life-Balance angesprochen. Im Projekt „Alpha-Power“ sollten die Rahmenbedingungen, unter denen Gesundheitsleistungen erbracht werden, beeinflusst werden. Darüber informieren Beate Gfrerer und Eva Maria Grilc. Thorben Wist und Gisela C. Schulze beschreiben das theoretische Modell der Health Literacy und geben Anregungen, wie damit Gesundheitskompetenzen von Lernenden in Alphabetisierungskursen gefördert werden können. Elke Kuhlmann und Achim Scholz schildern Erfahrungen aus dem Angebot zur „Arbeitsplatzbezogenen Gesundheitsförderung“ – von der Themensammlung über die Internetrecherche, dem Lesen von Texten, dem Berechnen von alltagspraktischen Anforderungen bis hin zu Übungen zur Körperwahrnehmung, Entspannung oder Gymnastik. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre!
ALFA-FORUM Nr. 85 (2014)
Schwerpunktthema: Digitale Medien Liebe Leserinnen und Leser,bereits der „Alfa-Rundbrief“ im Jahr 1990 hatte das Schwerpunktthema „Computer in der Alphabetisierung“. 24 Jahre später gibt es Smartphones, E-Books, Whiteboards und Co. Immer mehr digitale Medien ergänzen Buch, Heft und Tafel – und manchmal ersetzen sie auch die alten Medien. „Digital“ ist auf dem Vormarsch: Die Google-Suche nach „digital“ liefert 916 Millionen Einträge, die nach „analog“ nur 57 Millionen! Dass „digital“ laut Duden in medizinischer Bedeutung „mit dem Finger“ bedeutet, hat aber sicherlich nichts mit dem „Wischen“ bei Smartphones oder Tablets zu tun…Diese Ausgabe des ALFA-FORUM widmet sich der Frage, welche Rolle digitale Medien in der Alphabetisierungsarbeit spielen oder spielen könnten, und auf welche spezifische Weise sie das Lernen unterstützen.Jan-Peter KALISCH hat den ALFA-HELDEN Tobias befragt, wie er trotz seiner Lese- und Schreibprobleme mit PC und Smartphone umgeht und wozu er WhatsApp und Facebook benutzt. Ein Leben ohne Internet – so sein Fazit – kann er sich jedenfalls nicht mehr vorstellen. Achim SCHOLZ hat mehrere Äußerungen von LernerInnen aus Lese- und Schreibkursen zusammengestellt, in denen sie sich zu den Chancen und Hürden der digitalen Medien äußern. Doreen NESTLER und Diana FEICK plädieren dafür, die Medienkompetenz von Lernenden in DaZ-Alphabetisierungskursen für den Sprach- und Schriftspracherwerb zu nutzen und diese weiter auszubauen. Da das digitale Lernen nicht an feste Orte oder Zeiten gebunden ist, bestehe die Chance, das Lernen und die Anwendung des Gelernten in den Alltag zu integrieren. Das neue Lernportal www.ich-will-deutsch-lernen.de richtet sich an MigrantInnen und will den Zweitsprach- und Schriftspracherwerb miteinander verbinden, aber auch voneinander entkoppeln. Regina EICHEN und Celia SOKOLOWSKY stellen das neue Angebot vor. Um Kursleitende beim Einsatz des bewährten Lernportals www.ich-will-lernen.de zu unterstützen, wurden eine Evaluation durchgeführt und verschiedene Blended-Learning-Konzepte an Modellstandorten entwickelt und erprobt. Einige dieser Konzepte präsentiert Torben SCHÖN. Björn SCHULZ und Michael LÜDTKE berichten über das Projekt eVideo, in dem ein Simulationslernprogramm entwickelt wird, das sich an Beschäftigte in der Speditions-, Logistik- und Transportwirtschaft richtet, die unzureichende Grundbildungskompetenzen aufweisen. In einem weiteren Beitrag wird aus dem Projekt „Arbeitsplatzbezogene Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener in der Region Köln“ berichtet, das verschiedene EDV-gestützte Grundbildungsangebote für die Pflegebranche entwickelt. Nadine ENGEL stellt „Beluga“ vor, eine Lernsoftware mit vier Lernspielen, die auf einem allgemeinen Wortschatz und Wortschätzen zu den Themen „Maler“ und „Pflege“ auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen basieren. Auch im Projekt „Alpha Plus Job“ wird Lernsoftware eingesetzt. Der „AlphaTrainer“ soll „Sprachverarbeitungs- und Wahrnehmungsprozesse beim Sprachtraining durch lateralisiertes Synchronsprechen“ fördern, der „AudioTrainer“ spricht die Wahrnehmungsfunktionen im visuellen, auditiven und motorischen Bereich“ an, während „Orthofix“ die „Methode des Visuellen Buchstabierens“ nutzt.Und dann können Sie auch selbst Ihre Lese- und Schreibkompetenzen messen: mit der Leo.-App. Caroline EURINGER stellt Sie Ihnen vor.Beim Lesen dieser und anderer Beiträge – ganz analog – wünsche ich Ihnen neue Erkenntnisse.
ALFA-FORUM Nr. 90 (2016)
In dieser Ausgabe widmen wir uns einem Kernthema der Grundbildungs- und Alphabetisierungsarbeit: dem Schriftspracherwerb. Unser Fokus liegt dabei auf Methodiken der Vermittlung des Schriftspracherwerbs sowie auf Strategien und Praktiken des Schriftspracherwerbs aus Lernersicht – und auch Vermeidungsstrategien. Wir sind sehr froh, dass wir für diesen Schwerpunkt ein so breites Spektrum an Fachkräften gewinnen konnten, die die verschiedenen Facetten dieses Themas beleuchten. So haben wir – unter anderem – einen Beitrag von Angela Rustemeyer zu den so wichtigen DVV-Rahmencurricula ebenso wie einen Artikel von Regina Eichen, der sich mit der Methodik der Online-Lernplattform ich-will-lernen.de befasst. Nicole Engel beleuchtet in ihrem Praxisbericht zum Lernspiel SILBILLO unter anderem auch die verschiedenen Lernstrategien von Lernenden, die sich in der Praxis beobachten lassen. Michaela Greisbach beschäftigt sich mit dem so wesentlichen Aspekt (potentieller) Öffentlichkeit beim Schriftspracherwerb. In unserer Rubrik „Pädagogik & Methodik“ lesen Sie in dieser Ausgabe über das „Lautlesen“ als Diagnoseinstrument und erfahren Neues aus dem Projekt CurVe II, das sich mit finanzieller Grundbildung befasst. Neben unserem Schwerpunkt haben wir – wie üblich – aber auch Beiträge, die etwas „vom Kurs“ des thematischen Schwerpunktes des Hefts abweichen. In diesem Heft unter anderem dabei: ein sehr interessanter Beitrag von Hans-Joachim Luckow über das Rechnen als Grundkompetenz – ein leider noch oft vernachlässigter Bereich im Bereich Grundbildung sowie ein Artikel von Dr. Albrecht Iwersen zu „Analphabetismus als Thema in der Countrymusik“. Sehr interessant für alle, die gerne einmal über den kulturellen Tellerrand hinausschauen!
ALFA-FORUM Nr. 93 (2018)
Was muss sich verändern, damit mehr Menschen in Grundbildungskursen lernen? Diese Frage beschäftigt Bildungsanbieter und Politik gleichermaßen. Denn nicht einmal ein Prozent der über 7 Millionen funktionalen Analphabet*innen lernt in Kursen. Die einleitende Frage haben wir im vergangenen Sommer auch unseren Mitgliedern gestellt und die zentralen Antworten Öffentlichkeitsarbeit, Kurswerbung und Kursangebot im ALFA-forum vorgestellt. Diese Ausgabe widmet sich deshalb dem Schwerpunktthema „Kursformen und -werbung: Wie gewinne ich mehr Teilnehmende?“ Die Resonanz auf das Schwerpunktthema war so groß, dass wir kaum andere Beiträge aufgenommen haben. Autor*innen aus Forschung und Praxis betrachten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Zwei zentrale Erkenntnisse begegnen Ihnen dabei immer wieder: 1. Die eine Zielgruppe der funktionalen Analphabet*innen gibt es nicht. Deshalb muss es ein differenziertes Angebot geben. 2. Um mehr Teilnehmende zu erreichen, braucht es neben guten Angeboten eine aufsuchende Bildungsarbeit. Dafür muss nicht jeder Angebotsplaner das Rad neu erfinden. Nachahmenswerte Ansätze finden Sie in den „Erfolgsrezepten aus der Praxis“, für die wir Fachbereichsleitende gefragt haben, wie sie ihr Grundbildungsangebot gestalten, finanzieren und bewerben. Bemerkenswert, wie viel Zeit und Herzblut in den vergleichsweise kleinen Bereich an Volkshochschulen fließen! In dem Artikel von Barbara Nienkemper, Lukas Eble und Anke Grotlüschen finden Sie empirisch gesicherte Anregungen für aufsuchende Bildungsarbeit: Zum Beispiel beurteilten 2,2 Millionen Erwachsene mit niedriger Lesekompetenz ihren Gesundheitszustand als schlecht. Ärzte, Kliniken und Krankenkassenseien geeignete Orte, um diese Personen zu erreichen. Praktische Anregungen für Kursformen und -werbung bieten die Beiträge von Projekten, die in verschiedenen Bereichen Angebote in die Lebenswelt der Adressat*innen bringen. Auch das Material „Buchstäblich fit“, das Mareike Daum und Ulrike Johannsen in der Rubrik „Pädagogik und Methodik“ vorstellen, könnte zu Ideen für neue Angebote anregen. Es erwartet Sie mit den Beiträgen von Jan-Peter Kalisch, Gisela Winkler und Jürgen Genuneit darüber hinaus eine gute Mischung zum Thema Öffentlichkeitsarbeit. Gisela Winkler reflektiert die gängige Öffentlichkeitsarbeit kritisch und kommt zu interessanten Ergebnissen: Tragen wir zu einer Tabuisierung gewissermaßen bei?
ALFA-Forum Nr. 95 (2019)
"Inklusion" ist als Schlagwort aus der Schulpolitik und Medienberichterstattung nicht wegzudenken. In der Grundbildung für Erwachsene allerdings wird wenig darüber gesprochen. Häufig werden Kurse für Menschen mit oder ohne Behinderungen getrennt angeboten. Angebote im Rahmen der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung richten sich nicht an Menschen mit Behinderungen. Mit dieser Ausgabe des ALFA-Forums möchten wir Inklusion in Lese-, Schreib- und anderen Grundbildungskursen für Erwachsene zum Thema machen. Denn Alphabetisierungskurse können mit ihren kleinen Gruppen und der ohnehin starken Orientierung auf den Einzelnen ein idealer Ort für inklusiven Unterricht sein.Tipps dafür, wie man im Unterricht auf verschiedene Bedürfnisse eingeht, gibt Ihnen Anja Böttinger in der Rubrik Didaktik und Methodik – allerdings aus der Erfahrung in Integrationskursen mit Alphabetisierung. Zudem finden sie in der Heftmitte vier Seiten aus dem von ihr geschriebenen Lehrwerk Schritte Plus Alpha Neu 2 Trainingsbuch, das beim Hueber Verlag erschienen ist.Die Beiträge in unserem Themenschwerpunkt bieten unterschiedliche Sichtweisen auf Inklusion. Gisela Winkler berichtet von einem Projekt, das unter dem Motto „Kultur einfach für alle“ den Naumburger Dom für Erwachsene mit Lese- und Schreibschwäche zugänglich macht. Tim Henning hat mit 25 „Betroffenen“ darüber gesprochen, wie sie bezeichnet werden möchten – die Ergebnisse finden sie auf Seite 8. Außerdem lesen sie im Beitrag von Franziska Bonna, Marianne Hirschberg und Helge Stobrawe über ein Projekt an der Hochschule Bremen, in dem die Autorinnen und der Autor ein Fortbildungsmodul für Inklusive Bildung in der Erwachsenenbildung entwickeln.„Aus dem Verband“ lesen Sie von der Jubiläumsveranstaltung in Münster. Denn der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. feiert dieses Jahr seinen 35. Geburtstag. Dies haben wir zum Anlass genommen, den langjährigen Geschäftsführer Peter Hubertus für sein Lebenswerk zum Botschafter für Alphabetisierung auszuzeichnen. Er ist für diese Ausgabe das „Gesicht der Grundbildung“. Und nicht ohne Grund ist er wohl eines der bekanntesten Gesichter der Grundbildung. Peter Hubertus hat die Beratung am ALFA-Telefon ehrenamtlich in seinem Wohnzimmer begonnen. Bei unserer Arbeit heute können wir auf vielem aufbauen, wofür er mit seinen engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern jahrelang gekämpft hat.
ALFA-Forum Nr. 99 (2021)
2021 ist Halbzeit der AlphaDekade 2016-2026. Dieses ALFA-Forum und die darin veröffentlichten Beiträge blicken auf die vergangenen fünf Jahre und thematisieren, welche Weichen für die nächsten Jahre gestellt werden sollten. Mit so einem Fokus ist man schnell verleitet, nach Defiziten zu suchen: Der Großteil der Zielgruppe wird mit den bestehenden Angeboten nach wie vor nicht erreicht. Es mangelt an kostenfreien, zeitintensiven und flächendeckenden Kursen. Die Beschäftigungsverhältnisse der Kursleitenden werden bei den Bemühungen um Professionalisierung zu wenig mitgedacht. Konkrete Handlungsempfehlungen der GEW zur Umsetzung eines Rechts auf Grundbildung geben in diesem Zusammenhang Dr. Ansgar Klinger und Prof. Dr. Michael Wrase auf den Seiten 40 bis 43. Wir wollen den Fokus hier in erster Linie aber anders setzen: Aktuell fördert der Bund 55 Projekte, darunter weiterhin mit Arbeitsweltbezug (dazu Schwarz/ Hamann, S, 20), als Ergebnis der Dekade auch mit Lebensweltbezug (dazu Kappe/Nienkemper, S. 25). Sowohl in den Bundesprojekten und der Koordinierungsstelle als auch in den Koordinierungsstellen und Grundbildungszentren der Länder arbeiten viele engagierte Menschen daran, die Öffentlichkeit zu informieren, Grundlagen zu erforschen, Lernende zu erreichen und Kursformate und Unterrichtsmaterial zu erproben. Immer mehr werden Projekte vernetzt und aufeinander abgestimmt. Es wird Personal ausgebildet, das diese Professionalisierung nach der Dekade behält. Es werden Netzwerke angestoßen und Forschungsinteressen geweckt, die 2026 nicht enden werden. Prof. Dr. Simone C. Ehmig schreibt in ihrer lesenswerten Kombination aus Bilanz und Plädoyer, die Dekade sei „systematisch, realitätsgerecht, wirkungsorientiert“ (S. 16). In einem Interview geben Dr. Jutta Illichmann (BMBF) und Dr. Peter (KMK) einen detaillierten Einblick in Erfolge und Pläne aus Sicht von Bund und Ländern (S. 7). Letztlich bleibt es ein kleiner Ausschnitt aus dem Erreichten, den Plänen und Wünschen für die nächsten fünf Jahre und darüber hinaus. Allen Beiträgen lohnte an dieser Stelle eine nähere Betrachtung. Und doch möchte ich ein Thema besonders herausgreifen: In unserem Verbandsartikel schreibt Dr. Nicole Pöppel über das wichtige Engagement von Lernenden am ALFA-Mobil. Sie betont, dass der BVAG „die Bestrebung unterstützt, in der zweiten Hälfte der Dekade eine Tagung für Lernende und Lernbegleitungen zu organisieren“. Der Wunsch nach mehr Beteiligung, aber auch nach finanzieller Unterstützung für eigenverantwortliche Arbeit der Selbsthilfegruppen tritt in den Statements der Lernbotschafter und Selbsthilfegruppen (S. 4) wiederholt hervor. Außerhalb des Themenschwerpunkts lege ich Ihnen besonders die Erfahrungen zum Unterrichten im Lockdown auf den Seiten 44-49 ans Herz. Es ist schön zu lesen, mit wie viel Zuversicht und Einfallsreichtum auf die besondere Situation reagiert wird.
Alfa-Rundbrief Nr. 1 (1985)
Vergriffen! Ist nur als Kopie verfügbar! Mitglieder des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. erhalten auf diesen Artikel 20% Rabatt.
Alfa-Rundbrief Nr. 2 (1985)
Vergriffen! Ist nur als Kopie verfügbar! Allgemeine Beiträge - André, Karin: Tageszeitung im Kurs. - Döbert-Nauert, Marion: Teilnehmerzeitung: Skandal ums “Eselsohr”! - Horn, Wolfgang und Paukens, Hans: Was lange währt... Zur “Medienkampagne”. - und andere Beiträge. Mitglieder des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. erhalten auf diesen Artikel 20% Rabatt.
Alfa-Rundbrief Nr. 3 (1986)
Vergriffen! Ist nur als Kopie verfügbar! Allgemeine Beiträge - Achenbach, Jörg, Kretschmann, Rudolf, Lindner-Achenbach Susanne, Möhlmann, Gerd und Puffahrt, Andrea: Alphabet und Hobelbank. - Döbert-Nauert, Marion und Hubertus, Peter: Schreibwochenende: Der Urboß entsteht. - Drecoll, Frank: Teilnehmertexte wie Manuskripte lesen. - Drecoll, Frank und Hammink, Kees und de Bode, José: “Deshalb habe ich einen Mord beschrieben...” Interview mit Kollegen aus den Niederlanden. - Stenzel, Roswitha: Wiederholen als Übungselement: “Lieber Herbert, ich freue mich...”. - und andere Beiträge.Mitglieder des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. erhalten auf diesen Artikel 20% Rabatt.
Alfa-Rundbrief Nr. 4 (1986)
Vergriffen! Ist nur als Kopie verfügbar! Allgemeine Beiträge - Bank, J.: Öffentlicher Rat-Schlag in Köln. - Drecoll, Frank: Alpha-Unterricht auf Video. - Drecoll, Frank und Stock, Annette: Unser Gruppenwortschatz. GWS-Arbeit in der Alphabetisierung. - Edler, Georg: Alpha-Tagung in Essen. - Fuchs-Brüninghoff, Elisabeth: Elementare Qualifikation. - Koopmann, Ute: 12 000 DM im Müllcontainer. “Phantasiegeschichten” im Unterricht. - Lindemann, Monika: Wegweiser für Multiplikatoren. - Wagener, Monika: Rechtschreibkartei – selbstgemacht. - und andere Beiträge Mitglieder des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. erhalten auf diesen Artikel 20% Rabatt.
Alfa-Rundbrief Nr. 5 (1986)
Vergriffen! Ist nur als Kopie verfügbar! Allgemeine Beiträge - Döbert-Nauert, Marion: Prinzip Hoffnung. Über den Erfahrungsbezug beim Lesenlernen. - Döbert-Nauert, Marion: Vom Gedanken zum Text. Eine Ausstellung der Schreibwerkstatt. - Einhaus, Annette und Schmieder, Renate: Thema “Tierhaltung”. Erfahrungen mit dem Leseheft: Ein Hundeleben von Martin Rommelmann. - Jansen, Therese und Larisch, Barbara: Rechtschreibung oder Tschernobyl? - Rippien, Susanne: Nach Tschernobyl: Thema “Kernkraft” im Lese-Schreib-Kursus. - Rückert, Marita: Frei-Arbeit und Arbeitsplan. Erfahrungen aus einem Intensivlehrgang. - Arbeit des AOB bedroht. - und andere Beiträge Mitglieder des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. erhalten auf diesen Artikel 20% Rabatt.
Alfa-Rundbrief Nr. 6 (1987)
Vergriffen! Ist nur als Kopie verfügbar! Allgemeine Beiträge - Drecoll, Frank: VHS-Kursleiter “neuen Typs”: Bildungstagelöhner. - Gepp, Thomas: Tauschpartner/in gesucht... GEW-Gruppe der VHS-Castrop-Rauxel. - Heine, Doris: Bundestreffen der Knast-Lehrer. - Lassen, Ille: Zerreißproben. ABM an der VHS Oldenburg. - Meyer, Heinz H.: Alphabetisierung und Berufliche Bildung. - Roick-Graf, Birgit und Saniter, Franziska: Für soziale Absicherung der Alpha-Kursleiter! - Scholz, Achim: Zwischen 8.30 und 21.00 Uhr... Aus dem Berufsalltag eines ABM-Pädagogen. - Schulz, Manfred: “Freie” oder Weiterbildungslehrer? Erfahrungen mit den “neuen Mitarbeitern”. - und andere Beiträge Mitglieder des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. erhalten auf diesen Artikel 20% Rabatt.
Alfa-Rundbrief Nr. 7 (1987)
Vergriffen! Ist nur als Kopie verfügbar! Allgemeine Beiträge - André, Karin, Höhne, Ralf und Strempel, Klaus: Der Gipfel. Ein Spiel mit Fragekärtchen. - Brügelmann, Hans: Wer ist Analphabet? Ergebnisse einer US-Studie. - Brylla, Gunter: Wenn ein Analphabet eine Pflanze wäre… - Döbert-Nauert, Marion: Schreibphilosophisches. Teilnehmer sprechen über Freies Schreiben. - Drecoll, Frank: Offene Karteien – Anregungskarten. - Drecoll, Frank: Soester Tagung: Lesen- und Schreibenlernen bei Kindern und Erwachsenen. - Hubertus, Peter: Bilder – Laute – Buchstaben. Tabelle als Schreibhilfe. - Sprenger, Christa und Wagener, Monika: Technik von Anfang an – Bremer Kursus zur Elementarbildung. - und andere Beiträge Mitglieder des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. erhalten auf diesen Artikel 20% Rabatt.